CHINA 2010/2011
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25-Oct-2010 Fenster abdichten/dämmen

Es blieb mir eigentlich nichts anderes übrig als die Fenster abzudichten beziehungsweise zu dämmen da diese nicht nur undicht sondern ständig offen waren. Oben hatte ich einen ca. 1 cm breiten Spalt durch den es srändig durchzog. Mein Zimmer wurde quasi nie warm. Deswegen Fenster abdichten. Silikon gibts hier natürlich nicht aber irgendwas musste ja passieren. Mülltüten waren die Lösung. Schön in alle Ecken, Ritzen, Löcher und und und reingestopft und 2 mal mit breitem Klebeband zugeklebt. Bekomme mein Fenster zwar nicht mehr auf aber egal. Hauptsache warm.

Das Video ist von der Aktion:-).

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17-22 Oct-2010 Shanghai

Tag 0:

Unser 3 tägiger Shanghai Trip begann erstmal mit einer relativ entspannten aber viel zu langen Zugfahrt von insgesamt 14 h. Aber egal wir hätten sogar den 28 h Zug in kauf genommen um rechtzeitig zur EXPO 2010 nach Shanghai zu kommen.

Tag 1: EXPO 2010

Unser Plan für den Shanghaitrip sah folgendermaßen aus. Tag 1 Expo, Tag 2 optional Expo danach Shanghai City, Tag 3 Shanghai City. Am ersten Tag unseres Trips stand ja nun die Expo auf dem Zettel. Dort angekommen wussten wir aber schon, dass wir uns diese Menschenmassen nur heute antun werden. Täglich besuchen die Weltausstellung ca. 600.000 Menschen und alle wollen logischerweise rein. Die Schlangen vor den Pavillions sahen fast überall 3-4h Wartezeit vor. Das wollten wir auf gar keinen Fall. Von aussen hätten uns die Pavillions eh gereicht. Nachdem wir rein sind steuerten wir direkt auf unsere Favoriten zu. Deutscher, Britischer, Spanischer und Dänischer Pavillion. Der Chinesische gehörte selbstverständlich auch dazu aber den hatten wir uns für später aufgehoben da dieser sowieso überfüllt sein wird. Überfüllt waren die anderen Pavillions aber auch als wir dort ankamen. Als erstes stand der Britische Pavilion auf dem Plan da dieser unser aller Favorit war. den hätten wir alle schon gerne von innen gesehen aber die Schlange war einfach zu lang. Denn lieber alle Pavillions von aussen ansehen als 4 h darauf zu warten einen von innen zu sehen. Unser Vorteil beim deutschen Pavillion war, dass wir unseren deutschen Pass dabei hatten. Das hieß, dass wir icht anstehen mussten sondern direkt an der Schlange vorbei in den VIP Eingang Zutrit hatten. Der deutsche Pavillion war auch echt schön. Da kamen schon einige Heimatgefühle auf da nur die Leckerbissen präsentiert wurden. Angeben tun die Deutschen natürlich mit der Hamburger Hafen City, deutschen Auomobilen, solarer Technologie, verschiedenster Subkulturen und Kulturen (Tresor hab ich leider nicht gesehen), der Umweltverbundenheit und und und. Insgesamt ein wirklich schöner Pavillion wobei man vielleicht auch ein wenig Stolz ist.
Wir hatten uns vorgenommen den ganzen Tag die Expo einmal tagsüber und die wichtigsten Pavillions Nachts noch einmal zu besuchen. Leider reichte die Kapazität meines Kameraakkus nicht aus um noch Nachtbilder der Expo zu machen aber egal. Werde mir mal bei Gelegenheit die Bilder der Anderen besorgen. Abends sind wir dann total fertig nachdem wir tagsüber einige Kilometer zu Fuß gegangen waren in Hostel zurück und hundemüde ind Bett gefallen. Achso mensch das hätte ch Fast vergessen. Das Hostel ist auch so ein Fall für sich. Eigentlich in recht guter Verfassung durfte man auch hier einmal mehr nicht auf die Details achten. Das Klo im Zimmer hatte keine Tür sondern nur einen Vorhang in einem 4 Bett Zimmer. 4 Kerle, 1 Klo und keine Tür. :-) Haben uns aber echt gut organisiert. Wenn einer n Termin hatte mussten alle raus und vor der Tür warten. Lustig Lustig.

Tag 2: Shanghai Peoples Park, Urban Plannin Ex. Center, The Bund, franz. Konzession

Am 2. Tag unseres Shanghai Aufenthaltes stand dann der innere Kern der Stadt auf dem Zettel. Man kann sich eigentlich kam vorstellen wie groß diese Stadt denn auf der Karte im LP liegen die Attraktionen gar nicht so weit von einander entfernt. In Wirklichkeit sieht das aber ganz anders aus. Wir sind wieder wahnsinnig viel zu Fuss gegangen. Vom Hostel bis zum Peoples Park, ins Museum zum Bund und Abends noch zur französischen Konzession. Keine Ahnung wie viele Kilometer es heute waren. Mein Rücken, meine Füsse und meine Beine hatten jedenfalls die Nase voll. Aber egal. wann ist man schon mal in Shanghai. da möchte mann so viel wie es nur geht erleben. Egal ob die Beine mitmachen. Im Museum hat man mal einen Überblick davon bekommen wie groß diese Stadt ist. Dort stand ein Stadtmodell was einfach riesig war. Ich kenne ja das Stadtmodell von Hamburg aber dieses hier ist um einiges größer. Die Tages- und Nachtanimation machen dieses Erlebnis zu etwas besonderen. Die Skyline von Shanghai aus der Vogelperspektive bei Nacht ist echt schön, auch wenn es nur ein Modell ist.
The Bund stellt das "alte" Shanghai dar. Belebte Strassen gesäumt von Art-Deco-Architektur und tausenden von Menschen. Das interessante daran ist, dass diese Stadt noch gar nicht so alt ist. vor rund 150 Jaren war Shanghai noch ein kleines verträumtes Fischerdörfchen mit kaum mehr Einwohnern als eine Kleinstadt in Deutschland. Dass Shanghai innerhalb von 150 Jahren zu einer 18 Mio Metropole heranwächst hat nicht zuletzt mit der Lage zu tun die auch für Ausländer und deren Drang danach zu Handeln interessant war. Die Architektur spiegelt diese Zeiten wieder obwohl der handel heute mehr boomt als sonst irgendwann. Shanghai ist grob in 2 Bereiche zu Unterteilen. Den Alten Teil auf der einen Seite des Flusses und den neuen Teil auf der anderen Seite. Der neue Teil Shanghais nennt sich Pudong und bietet eine Skyline die Seinesgleichen sucht. Wolkenkratzer so weit das Augr reicht. Das schöne daran ist, dass man nach einem anstrengenden Tag von Traditionellen Shanghai mit einem Blick über den Huangpu Jiang das Aufsreben dieser Stadt belont wird und sich dort eine Weile entspannen kann. Dort gab es erstmal ein kleines Fotoshooting als wir uns gerade hingesetzt hatten. Angefangen hatte es mit einer Chinesin, die vorallem mit Johanna und Lisa Fotografiert werden wollten. Wir saßen eben einfach dahinter. Naja und das ging dann ca. eine Halbe Stunde. Kaum hatte jemand das gewusel entdeckt stellten die sich dazu und wollten eben ein Foto haben. Immer wieder neue Leute bis sich eine richtige Menschentraube um uns angesammelt hatte. Ich hab keine Ahnung auf wieviel Bildern ich gelandet bin. Die Chinesen haben nur noch Fotografiert. Einfach draufgehalten. Den Blick auf Pudong wollten wir natürlich noch bei Nacht genießen deswegen haben wir so lange dort ausgehalten. Ich muss sagen es hat sich gelohnt. Das Lichtermehr von einegen der höchsten Gebäude der Welt zu sehen ist schon etwas Besonderes. Shanghai ist ja auch die Stadt mit den meisten Wolkenkratzern der Welt und alle sind spektakulär beleuchtet. Abends haben wir uns dann ncoh ein wenig in der französischen Konzession herumgetrieben. Die Beine wurden aber immer schwerer so dass wir dann irgendwann zum Hostel zurückgefahren sind um zu schlafen.

Das Video ist vom Fotoshooting :-).

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Tag 3: Yu Garden, Shanghai World Financial Center (Flaschenöffner), Oriental Pearl Tower, The Bund

Der 3. und leider auch letzte Tag in Shanghai. Einerseits ist es ganz gut dass wir morgen wieder fahren andereseits aber auch nicht. Die Stadt ist einfach nur schön, weltoffen und interessant. Quasi alles das was Shenyang nicht ist. Heute hab ich mir erstmal ne Winterjacke gekauft. Nun fehlen nur noch Schuhe, Handschuhe und ein Schal dann kann der Winter kommen. Der weitere Plan für heute sieht vor, den Yu Garden zu besucheninklusive der Basare die um ihn herum gelagert sind und selbst schon einen ganzen Tag in anspruch nehmen würden, danach nach Pudong zu fahren und das höchste Gebäude Shanghais, den so genannten Flaschenöffner zu besichtigen und hinaufzufahren, danach den Oriental Pearl Tower besichtigen und wenn es dunkel ist einen Blick auf das "alte" Shanghai zu werfen über den Huangpu Jiang nur diesmal von der anderen Seite.
Der Yu Garden war schön aber ich muss kein zweites mal hin. Der Basar der um den Garten herum gelagert ist ist dagagen nicht nur eine Reise wert. Tausende von kleinen Geschäften die alle ihr kleines Geschäft des Tages machen wollen mit denen man bis aufs Messer feilschen kann. Dann bockig weggehen und schon kommen sie hinterher und verhökern ihre einst viel zu teure Ware zu Schleuderpreis. Man macht das spaß. Danach sind wir nach Pudong gefahren um uns mal den neuen Teil der metroploe anzusehen. Wolkenkratzer besiedeln diesen Teil der Stadt fast vollständig und wirken fast unendlich hoch wenn man daneben steht. Jedenfalls fühlt man sich unheimlich klein zwischen diesen Riesen. Steven, Philipp und ich sind dann auf den Flaschenöffner gefahren. 430 m über Erdgleiche sind schon hoch und es kommt nicht alle Tage vor, dass man mal wieder so hoch über dem Boden steht. Schon beeindruckend. Leider war die Sicht etwas trübe aber egal. Ich war drauf. Den Pearl Tower wollten wir und generell nur von aussen ansehen. Das es dunkel wurde kam uns dabei recht gelegen denn das Gebäude sieht im Dunkel um einiges schöner aus als im hellen. Der Blick auf The Bund war im Dunkel auch spektakulär.

Das Video ist vom Blick auf The Bund bei Nacht :-).

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Tag 4: Abreise

Die Abreise war wieder 14 h lang Zugfahren. Nicht so Toll aber leider Notwenig. um ca 23.00 Uhr sind wir dann in Shenyang angekommen. Total fertig.

Das war Shanghai.

 

 

 


08-Oct-2010 Frisörbesuch

Ja auch in China muss man hin und wieder mal zum Frisör. Anfangs eher skeptisch wurde daraus der wohl beste und umfangreichste Frisörbesuch meines Lebens. 2x Haare waschen (vorher und nachher) und ca. 30 min. Haareschneiden par excellence für ungerechnet 1 Euro ist doch der Wahnsinn. Die Sprachbarriere wurde auch kein Problem da jemand in dem Laden Englisch sprach. Gott sei Dank. Sonst hätte ich wahrscheinlich auch so eine IN Frisur wie fast alle Chinesen. Fo-la-Hi-ku.

 


04-06-Oct-2010 Trip to Dalian

Da wir gerade Ferien hatten wollten wir die Zeit nutzen, solange es noch warm (und sonnig) ist und uns die Gegend ein wenig ansehen. Dalian stand auf dem Plan. Dalian ist eine Hafenstadt ca. 400 Km südlich von Shenyang. Mit dem Zug sind es ca. 4,5 h welche deutlich schneller vergehen wenn man was getrunken hat. Das widerrum ist uns natürlich erst auf der Rückfahrt eingefallen. Aber dazu später mehr. Die Hinfahrt war aber auch recht lustig da der ganze Zug voll mit Chinesen war, sitzend sowie stehend da eindeutig mehr Tickets verkauft wurden als es Plätze gab, die eigentlich die ganze Fahrt über gegessen und getrunken haben. Kaum war das Hühnchen vom Tisch wurde Obst ausgepackt und und und bis wir endlich dort waren. Der Bahnhof war eher vergleichbar mit Shenyang wobei sich die City als eigentlich ganz schön entpuppte was verglichen mit Shenyang keine Kunst ist. Den Tag darauf haben wir und erstmal Dalian ein wenig angesehen, also eher das was unsere Bibel der Lonely Planet so alles vorschlägt. Leider halten sich die Attraktionen eher im Hintergrund jedoch hat Dalian einiges mehr zu bieten. Das liegt wahrscheinlich daran, dass China einfach zu groß ist um alle Attraktionen, Naturwunder und und und in nur ein Buch zu quetschen. Kein Thema, Chen Lu war ja dabei und als quasi Einheimische nahm Sie das Zepter in die Hand und hatte noch so einiges in Petto was mehr oder weniger angenommen wurde. Jedenfalls hat Sie uns Dalian gezeigt so gut Sie konnte und besser hätten wir es auf keinen Fall selber machen können.

Ich muss sagen, Dalian ist wirklich schön. Eine typische Hafenstad eben wobei wir den Hafen gar nicht gesehen haben. Hier liegt der größte Marinestützpunkt Chinas deswegen ist ein Großteil des Hafen eh gesperrt. Aber Dalian hat einiges mehr zu bieten. Die Küste ist wirklich schön an den Punkten an denen man sie erreichen kann. Es ist quasi fast alles privatisiert und für die normal Sterblichen unerreichbar. Aber wir haben einen schönen Teil gefunden. Fast wie in Neuseeland. Den Tag darauf haben wir uns dann nochmal in der City aufgehalten um diese mal richtig zu erkunden. Die Rückfahrt war auch ganz lustig denn da haben wir es wie die Chinesen gemacht und getrunken. Und ich muss sagen die Fahrt verging wie im Fluge. Alles in allem war es echt schön und ich hatte wärend der Fahrt endlich mal Zeit mir den LP mal genauer anzusehen.

Das Video ist vom Hotelbufett :-).

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