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30-Sep-2010 18:40 Johanna`s Geburtstag - KTV Gestern stand Johannas 22. Geburtstag auf dem Plan. Phillipp, Steven und Ich hatten dafür einen Abend zuvor von Tesco, einem Supermarkt, einige Geschenke gekauft die wir alle Ihr überreichen wollten. Steven hatte eine typisch Chinesische Torte organisiert die wir um 16.00 Uhr essen wollten. Chen Lu und Rose hatten wir auch eingeladen da wir bei Wong Tjiao`s Geburtstag auch dabei waren. Um 18.00 Uhr sind dann unsere Fraktion, die Koreaner, Chen Lu, Rose, Wong Tjiao, Ferry und unsere Chinesischlehrerin in Richtung Restaurant gefahren. Hatten für so viele Leute gar keinen Tisch reserviert, hat aber dann doch noch geklappt. Untergekommen sind wir in einem Séparé so dass wir alle unter uns waren. Dort gab es endlich mal richtiges Fleisch. Ente voll krass mit stinksaurer Sauce. Das Essen war echt lecker aber auch verdammt teuer für chinesische Verhältnisse. Jeder von uns hat 100 Yuan also ca. 10 Euro bezahlt. Insgesamt waren es ca. 1500 Yuan also 150 Euro. Für 15-17 Leute echt billig zumal alle mehr als Satt waren und das Bier in Strömen floss. Danach sind wir noch zum KTV. Ich muss sagen diesmal hat es echt Spass gemacht. Ich hab sogar gesungen. Frank Sinatra-New York New York. Man das ist aber auch n guter Song. Das Video ist vom KTV. Ihr könnt es herunterladen indem Ihr: rechts Klick -> Ziel speichern unter
27-Sep-2010 20:42 Sportfest Uni Heute stand das Sportfest der Universität auf dem Programm. Das letzte mal andem ich an so etwas teilgenommen habe war noch vor der Wende. Ich fühlte mich mal eben 20 Jahre zurückversetzt. Die International School der wir angehören musste wie alle anderen auch eine Erenrunde drehen um den ganzen Sportplatz um sich dann mittig zu postieren. Kurze Ansprache von irgend jemanden über irgendwas, Fahne hissen und ab gings. Ich hab noch nie so viele Chinesen auf einem Haufen gesehen. Mitgemacht haben wir bei den Sportarten nicht da es für uns zu kurzfristig war. Ich hätte eh nicht mitmachen können da ich nicht einmal Sportkleidung besitze. Peinlich eigentlich. ABER: YES WE CAN trotzdem!
25-Sep-2010 | Verbotene Stadt Shenyang Da wir anlässlich des Mid Autmn Festivals 3 Tage frei hatten haben wir uns überlegt uns Shenyang etwas genauer anzusehen und und kulturell etwas weiterzubilden. Die verbotene Stadt von Shenyang ist dabei wahrscheinlich die beste Adresse und die haben wir uns angesehen. Und ich muss sagen das war echt beeindruckend. Wenn man sich mal überlegt, das Shenyang vor Beijing Chinas Hauptstadt gewesen ist und somit die Verbotene Stadt von Shenyang um einiges älter ist als die von Beijing kommt man schon ins grübeln darüber was diese Gemäuer im laufe der zeit so alles erlebt haben. Sicherlich gibt in Europe ältere Gebäude aber die Kulturen sind grundverschieden und das was in ninter den hohen Mauern pasiert ist ebenfalls. Na wie auch immer ich fand es beeindruckend.
22-Sep-2010 | Mid Autmn Festival und KTV Die Herbstmitte wird hier in China ausgiebig gefeiert. Und wir als trinkfeste Nation dürfen da natürlich nicht fehlen. Unser Büro hatte dazu in ein Lokal im Zentrum eingeladen in dem leider nicht das ganze Büro anwesend war. Aber dennoch war ein wirklich lustiger Abend. Es gab reichlich zu Essen, und vor allem zu Trinken. Wenn ich nicht aufpasse werde ich hier noch zu Alkoholiker. Schade nur, dass die Chinesen das Bier nicht genießen. Wir mussten mit fast jedem Glas abstpßen und auf EX wegtrinken. Gut das Bier hat nur 2% Vol. aber nach 10 Gläsern ist der Bauch voll Bier und es passt nix mehr rein. Ein Prof. von uns hat es sich richtig gut gehen lassen an dem Abend. Er kam zu uns an den Tisch und wollte mit jedem Anstoßen . Das hieß, dass er mit jedem an dem Tisch ein Glas auf Ex trinken wollte. Hintereinander weg. Absolut Kamikanze für Chinesen. Aber gut sollte er ruhig kommen.:-)
13-Sep-2010 | Police Station und chinese class Zur Registrierung mussten wir alle zur Police Station. Gunnar, Phillip und Stefan waren ja schon dort und hatten unsvorgewarnt, dass es auf jeden Fall ein Erlebnis sein wird und wir uns festes Schuhwerk anziehen sollte. Als Begleitung hatten wir unsere Chinesischlehrerin dabei die alles organisiert hatte. Schon die Hinfahrt war erschütternd. Wir sind quasi nur die Hauptstrasse entlang gefahren und irgendwann links abgebogen. Und nur der eine Abzweig von der hauptstrasse und man denkt man ist in den schlimmsten Slums angekommen. Keine Strasse und nur Baracken. Teilweise lagen die Gullis offen ohne Abdeckung mitten auf der Strasse. Lebensgefährlich. Bei der polizei gings eigentlich recht zügig. Die Station war zwar etwas runtergekommen mitten im Ghetto aber war ganz ok. Auf dem Rückweg ist dann Lisas Schuh gerissen und wir haben direkt vor Ort einen Schuster aufgesucht. Einen alten gehbehinderten Chinesen der in seiner Bruchbude saß und alles reparieren konnte. Er war quasi der Mister Minit des Ghettos. Der hat echt alles gemacht was Mister Minit in Deutschland macht. Schuhe reparieren und Schlüssel nachmachen. Echt geil. Alles Handarbeit.
10-Sep-2010 | Shenyang Ankunft und die ersten Tage Die 4 h Zugfahrt von Beijing nach Shenyang verging relativ schnell. Der Zug war klimatisiert, schon fast zu kalt, und sauber. Jedoch der Bahnhof in Shenyang war etwas Benutzerunfreundlich. Keine Spur von Barrierefreiheit. Nicht das ich es nötig hätte jedoch die Koffer von Steven, Johanna und Lisa waren unhandlich, geschätzte 100kg schwer und groß. Ein Aufzug hätte da wirklich Sinn gemacht. Vom Bahnhof wurden wir dann abgeholt von Ferry und Tien Heng, zwei Masterstudenten der Universität. Beide super nett und überfreundlich. Mit dem Taxi gings dann in Richtung Campus. Der erste Eindruck von Shenyang viel etwas nüchtern aus. Ich muste aufpassen was ich sage da Tien Heng hier geboren wurde und uns sofort gefragt hatte wie wir Shenyang finden. Ganz ehrlich, ich fand die Stadt echt grausam. Einfach nur unattraktiv und dreckig. Jetzt hat sich mein Bild etwas gebessert. Scheint fast so als würde man sich schneller an die neue Umgebung gewöhnen als man denkt. Ehrlich gesagt hat Shenyang auch schöne Ecken. Auf dem Campus haben wir erstmal unsere Appartments bezogen und gereinigt. Das sollte man nämlich schon selber machen. Reinigen ohne Reinigungsmittel geht ja leider nicht, deswegen ab zum Supermarkt und erstmal die nötigsten Sachen und Geräte wie Schrubber, Lappen und Seife gekauft. Ich hatte relativ viel Glück das mein A. nicht ganz so dreckig gewesen ist, genauer gesagt das Klo. Da sahen andere ganz anders aus. Einfach nur widerlich. Steven fäßt seinen Klodeckel bis heute nicht mit den Fingern an obwohl er ihn schon ein Paar mal gereinigt und desinfisiert hat.
08-Sep-2010 | The Great Wall In Hostel in Beijing hatten wir uns (Steven, Johanna, Lisa und Ich) dazu entschieden uns Kulturell ein wenig weiterzubilden. Da die Große Mauer nicht weit weg ist (ca. 2h Busfahrt) wollten wir uns den alten Teil ansehen. Zur auswahl standen verschieden Abschnitte der mauer. Entschieden haben wir uns für diesen teil da uns gesagt wurde, dass die mesiten touristen sich die anderen teile ansehen. Und das war auch gut so. Abgesehen von 2 wieteren Menschen war der gesamt Teil der Mauer Menschenleer. Dabei sind einige gute Fotos entstanden ohne die übliche Menschemenge darauf. Eigentlich untypisch für China wenn man zuvor in einer Metropole wie Beijing gewesen ist. Auf jeden Fall ist dieses Bauwerk atemberaubend und eine Reise mehr als wert.
07-09-Sep-2010 | Beijing Beijing oder Peking wie es nur noch Diplomaten oder ersten Generation nennen ist schon Gewöhnungsbe-dürftig. Ohne Gerrit‘s Hilfe wären wir wohl komplett aufgeschmissen gewesen. Erstens ist diese Stadt riesig, zweitens spricht auch hier fast niemand Englisch und drittens sind Menükarten, Hinweisschlider oder einfach alles was irgendwie wichtig sein könnte auf chinesisch. Ich muss sagen es ist ein wenig kompliziert sich in diesem Land zu verständigen. Aber das wird schon noch. Gerrit hat uns wie schon erwähnt mächtig unter die Arme gegriffen. Er hatte alles organisiert, Transfer von Flughafen zum Hostel, Handykarte, Treffen mit anderen Austauschstudenten. Wir wollten eigentlich in Beijing noch die ein oder andere Architektur-führung machen haben es dann aber auf ein Minimum beschränkt weil es in der Stadt einfach zu viel zu sehen gibt und die 3 Tage einfach zu wenig sind. Gesehen haben wir das Vogelnest von Herzog & De Meuron, Teile des Kaiserpalastes und den Tiananmen Platz auf dem es in den 80‘er Jahren zu Ausschreitungen zwischen dem Militär und einer Studentenbewegung gekommen ist. Was wir jedoch in Beijing nicht gemacht haben war richtig Chinesisch Essen zu gehen. Wir hatten Japanisch, Koreanisch und alle Art von Instantnudeln.
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